Unsere Prinzipien

PrinzipienMit dem Prinzip „scientia“ (lat.: Wissenschaft) wird die Bereitschaft unserer Mitglieder zu konsequentem Studium, interdisziplinärem Erfahrungsaustausch und lebenslangem Lernen verdeutlicht. Ein erfolgreicher Studienabschluss begleitet von zahlreichen Qualifikationen, ein angemessener Start ins Berufsleben, Fleiß, Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber Neuem und Andersartigem gehen damit einher. Desweiteren findet bei uns ein generationenübergreifender Erfahrungsaustausch über das Private hinaus auch bezüglich beruflicher Belange statt. Für uns ist die Pflege der Wissenschaft eine wichtige Aufgabe, die wir im Rahmen der wissenschaftlichen Förderung unserer Mitglieder und durch eigene wissenschaftliche Beiträge umfassend erfüllen.

Unser zweites Prinzip ist „humanitas“ (lat.: Menschlichkeit), der Gedanke der Humanität umfasst die prinzipielle Gleichheit aller Menschen jeder Herkunft und jeden Geschlechtes. Im weiteren Sinn beinhaltet Humanität auch religiöse und politische Toleranz und Achtung vor dem Mitmenschen und seinen Überzeugungen, sowie die menschliche Achtung vor Tieren und den menschenwürdigen, achtsamen und schützenden Umgang mit der Natur im Allgemeinen. Dabei stellen wir die Frage in den Mittelpunkt: „Wie kann der Mensch dem Menschen ein Mensch sein?“ So stellen für uns das Glück und Wohlergehen des einzelnen Menschen, der Gesellschaft sowie anderer Lebewesen den höchsten Wert da, an dem wir unser Handeln orientieren wollen. Unseren Teil zur Übernahme dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortung erfüllen wir, in dem wir im täglichen Leben auf die Belange anderer Rücksicht nehmen und mit konkreten Hilfsaktionen versuchen, uneigennütziges Wohlwollen gegenüber Dritten zu leben.

Aber die Humanitas kann nicht ohne das Prinzip der Amicitia (lat.: Freundschaft) bestehen! Denn nur auf der Basis einer eingeschworenen Gemeinschaft ist das Bemühen um das Wohl anderer realisierbar. Natürlich gilt auch bei uns – Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen. Schließlich sind wir alle Menschen, die zählen. Was wäre eine solche Gemeinschaft, wenn es kein grundsätzliches gegenseitiges Vertrauen gäbe, keine Hilfsbereitschaft, die auch durch Krisensituationen trägt, in die jeder seelisch und materiell geraten kann! Wir verstehen uns als Lebensgemeinschaft, die weit über oberflächliche Bekanntschaften hinausgeht. Sie meint: gegenseitige Mitverantwortung und die Bereitschaft, einander selbstlos zu helfen. Dieser Grundsatz verbindet auch über die Generationen hinweg. Und so gilt für uns nach Jean de la Bruyère: „Man kommt in der Freundschaft nicht weit, wenn man nicht bereit ist, kleine Fehler zu verzeihen.“